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GNU Grundausbildung Teil A im Infohaus Isarmündung

Am 16. / 17.05.2026 fand im Infohaus Isarmündung die GNU Grundausbildung Teil A statt. 17 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Weiden (Lang Florian, Gallersdörfer Jakob, Richthammer Regina ), Donauwörth (Strasdat Madeleine) Neumarkt (Weinzetl Benedikt), Amberg (Rühr Alexandra, Breßling Christian, Koller Samuel, Scharl Christian, Folkenborn Klaus, Voss Robert-Mihai), Regensburg (Nicke Leonard, Hofmann Daniel, Singer Florian, Wagner Fabio, Fürst Dominik) und der am weitesten angereisten Teilnehmerin Trösch Lara Sophie aus Hamburg, nahmen daran mit Interesse teil. Das Ausbilderteam des Bezirks Niederbayern/Oberpfalz mit Heidi Schauer-Köckeis, Jürgen Tauer, Nicole Roth, Michaela Fuchs, Julia Gehr, Nicole Waas, Erika Kröll und den Ausbilderanwärtern, Lisa Emmerling, Björn Schramm, Thomas und Laura Schauer-Köckeis, Nico Pilz und Donimik Wittek leiteten in gekonnter Manier die Ausbildung zum Streifenführer „N“. Präsentationen über Gewässer, Wald, Moore … Exkursionen rund ums Infohaus sowie eine biologische Gewässeruntersuchung im Stil- und Fließgewässer standen im ersten Teil der dreitägigen Ausbildung auf dem Programm. Während der zweitägigen Ausbildung gab es allerhand zu entdecken und so manches Highlight, wie der hellgrüne Laubfrosch , eine stattliche Auerochsenherde, der Geruch von Ameisensäure, seltene Blumen wie die Sibirische Schwertlilie, Salomonsiegel, Maiglöckchen oder Orchideen wie das Brandknabenkraut, Mückenhändelwurz sowie das Bestimmen der typischen Auwald Laub- und Nadelbäumen wie Berg- und Feldahorn, Stieleiche, Silberweide, Schwarz- und Grauerle oder Zitter-, Silber- und Schwarzpappel, sowie Fichte, Kiefer und Wacholder werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.
Im September folgt dann der Teil B mit schriftlicher Prüfung und Referaten der Teilnehmer und einer Exkursion in den herbstlichen Auwald.

 

Bilder zur Grundausbildung Teil A finden ihr hier:

Grundseminar Teil A – Samstag, 16.05.26

Grundseminar Teil A – Sonntag, 17.05.26

Spieletag der Wasserwacht-Familie im Lunapark

Am Samstag, den 2. Mai, veranstaltete die Wasserwacht einen gemeinsamen Spieletag im Lunapark. Bereits ab 9 Uhr morgens trafen die ersten Teilnehmer ein, und bis in die späten Abendstunden wurde gespielt, gelacht und Zeit miteinander verbracht.

Das Angebot an Brett- und Kartenspielen war vielfältig und bot für jede Altersgruppe etwas Passendes. Besonders beliebt waren Spiele wie Activity, Looping Louie sowie das „Flughörnchen“, das im Laufe des Tages für viel Unterhaltung sorgte und in einer spontanen Gummischlacht mündete.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben Getränken und zahlreichen Kuchenspenden gab es mittags Leberkas und am Abend Pizza.

Der Spieletag war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Wasserwacht-Familie – von den jüngsten bis zu den ältesten Mitgliedern war jede Generation vertreten.

Naturstreife „Zwischen Glaube, Wissenschaft und Aberglaube“

Wie jedes Monat, fand auch im April wieder eine Naturstreife der Wasserwacht Ortsgruppe Plattling mit dem Team des Gewässer, Natur und Umweltschutzteam statt. Ziel war diesmal das Geotop „Der wachsende Felsen von Usterling“ bei Landau. So machten sich am Samstag, den 25. April 14 Teilnehmer hierzu auf.

Am Parkplatz und an der Infotafel angekommen erzählte Nicole Waas, die die Streife vorbereitet hatte, einiges Allgemeines zum wachsenden Felsen. Nach einem kurzen Fußweg kam die Gruppe am Felsen an.  Hier erklärte Waas wie der ca. 5000 Jahre alte Felsen mit einer jetzigen Größe von fast 40 Meter Länge und 5 Meter Höhe entstand und jährlich weiter um 1 Millimeter wächst.

Da das Thema der Naturstreife „Zwischen Glaube, Wissenschaft und Aberglaube“ war, wurde auch auf diese Themen eingegangen. Gleich neben dem Felsen steht die Johanniskapelle. Das älteste Bild des wachsenden Felsen ist auf dem Altar der Usterlinger Kirche von 1520 zu finden. Hier wird Jesus im Vordergrund des Felsen vom Johannes dem Täufer getauft. Deswegen wird der Felsen auch „Johannisfelsen“ genannt. Man sagt dem Wasser, das auf der Rinne am Felsen nach unten fließt, eine heilende Wirkung bei Augenkrankheiten zu.

Weiter ging es dann die Stufen am Felsen vorbei nach oben in ein Waldstück. Immer wieder hielt die Gruppe für Fotos von und mit der steinernen Rinne an. Oben angekommen gab es noch die eine und andere Information an. Wie zum Beispiel, dass der Eichelhäher die Rinne immer mit Nüssen verstopft. Die Rinne halten die Nüsse fest und der Eichelhäher kann diese dann aufklopfen. Wenn er jedoch gestört wird verbleiben die Nüsse in der Rinne. Ein vom Landkreis bestellter Felsenwächter, sorgt dafür, dass die Rinne wieder gereinigt werde. Außerdem schaut er nach dem rechten, da der Felsen nicht betreten werden darf.

Weiter ging es dann durch das Waldstück, an Feldern entlang bis an die Isar. Immer wieder wurde angehalten, um die schöne Aussicht bis Landau, Plattling und bis in den bayerischen Wald zu genießen. An einem Feld erklärte Alex Waas, wie der Weizen wächst und wie er seine Körner entwickelt. An einem abgerodeten Waldstück wurde das Problem des Borkenkäfers näher angesehen. An alten Rindenstücke konnte man die Löcher und Gänge, die der Buchdrucker wie der Borkenkäfer auch genannt wird, hineingefressen hat.  

An der Isar angekommen gab es erst mal für die Gruppe eine Pause mit Pizzaschnecken, Kuchen und Obst. Anschließend ging es noch zum „Wasserwidder“, eine Wasserförderanlage aus früherer Zeit. Hier erklärte ebenfalls Alex Waas die Funktion dieser. Einiger der jungen Teilnehmer erfrischten sich am Wasserfall des Widders etwas mehr oder weniger ab.

Anschließend fuhr die Teilnehmer noch zur Zullinger Kirche. Hier wurde „der Frevlertritt von Zulling“ oder auch der „Teufelstritt“ genannt, bewundert. Nach drei Stunden voller Informationen, schönster Natur und bei herrlichsten Frühlingswetter machte sich die Gruppe wieder auf dem Heimweg.

Wer auch gerne mal an einer Naturstreife teilnehmen möchte, erhält Infos auf der Homepage der Wasserwacht Plattling www.wasserwacht-plattling.de oder bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern, bei dem man sich auch hierfür anmelden kann. Die nächste Naturstreife findet am 23. Mai 2026 statt.

 

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Frühjahrsbotenlehrgang am Samstag, 18.04.2026 in Auerbach bei Amberg

Am Samstag, 18.04.2026 fand in Auerbach bei Amberg der Frühjahrsbotenlehrgang des Wasserwachtbezirks Niederbayern/Oberpfalz statt. die GNU-Bezirksausbilder Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer waren mit Ausbilderin Erika Kröll, sowie Ausbilder-Anwärtern Nico Pilz um 09:30 Uhr nach Auerbach angereist und vom KWW-Vorsitzenden Ernst Schalander recht herzlich begrüßt worden. Heidi Schauer-Köckeis begrüßte anschließend die 26 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Schwandorf, Weiden, Landshut, Neumarkt und Amberg-Sulzbach.
Mit einer PowerPoint Präsentation stellten Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer typische Frühjahrsboten vor. Tauer teilte dann die Teilnehmer in drei Gruppen auf und gemeinsam spielte man das Quiz „Der große Preis“, bei dem die Teilnehmer zeigen konnten, wie gut sie vorher aufgepasst hatten. Zuletzt stellte das Ausbilderteam des BV dann den Teilnehmern die mitgebrachten Unterrichtsmaterialien zu den Frühjahrsboten, sowie den Naturwahlen des Jahres, mit Memory, Bastelanleitung für zwei Würfel, und Hand-Outs vor. So haben die Teilnehmer schon mal einen Grundstock für eine interessante Gruppenstunde erhalten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen, das Bestens organisiert war ging es dann raus in die Natur. Bei herrlichem Frühsommerwetter fuhr man zum NSG Grubenfelder Leonie, wo auch Führer Wolfgang Wiesent vom LBV bereits auf die Wasserwachtler wartete. Von dort aus marschierte man gemeinsam zu der Auerochsenherde. Wiesent erzählte den Wasserwachtlern alles Interessante zu den Heckrindern sowie den Exmoorpferden die zusammen das 87,3 ha Wald- und Offenland beweiden. Dieses beherbergt etwa 570 Tier- und Pflanzenarten, von denen über 100 Arten auf der Roten Liste Bayerns stehen. Gleich zu Beginn entdeckte Erika Kröll einen Laubfrosch, der sich bereitwillig fotografieren ließ. Ein besonderes Highlight war dann der Moment als man zusammen mit Wolfgang Wiesent in das Gehege zu den Auerochsen marschierte und dort die Fauna und Flora hautnah zu erleben. Bis auf wenige Meter kam man dann den teils imposanten Heckrindern. Interessant waren die vielen Absenkungen und Verwerfungen im Gelände, was auf den Abbau des Eisenerzes in der Grube Leonie bis Mitte der 80er Jahre zurückzuführen war. Teils mit Wasser gefüllt beherbergen sie seltene Amphibienarten wie Gelbbauchunke und Kammmolch. Auf den weiter oben gelegenen Trockenmagerrasenflächen beeindruckte vor allem die violett blühende Küchenschelle aber auch die im Herbst blühende Silberdistel konnte noch entdeckt werden.
Nach fast zwei Stunden war man dann wieder zurück am Ausgangspunkt, wo sich Ernst Schalander bei Wolfgang Wiesent mit einem Geschenk für die äußerst interessante Führung durch das Naturschutzgebiet bedankte. Jürgen Tauer überreichte dann zusammen mit Heidi Schauer-Köckeis die Teilnahmebestätigungen. Alle waren sich abschließend einig, mit diesem Frühjahrsbotenlehrgang ein Stückchen Natur kennenlernen durfte, dass jedem noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

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37. Karfreitagsschwimmen der Wasserwacht Plattling

65 Wasserwachtmitglieder nahmen zu Wasser und zu Land teil

Plattling/Ettling,
Am Karfreitag lud die Wasserwacht Ortsgruppe Plattling zum bereits traditionellen Karfreitagsschwimmen in der Isar, von Ettling nach Niederpöring ein. Bereits zum 37. Mal, seit 1986 führt die Ortsgruppe Plattling, nun dieses Isarschwimmen durch und dieses Jahr hatten sie auch mit dem Wetter wieder mal Glück. Strahlender Sonnenschein, bereits um 09:30 Uhr morgens und 7° C, da machte es zu Wasser und auch an Land Spaß. Nach und nach trafen die Teilnehmer aus den Wasserwacht Ortsgruppen aus Osterhofen, Eichendorf, Metten, Hahnbach und Plattling unter der Isarbrücke in Ettling ein.
65 Personen hatten sich bei den technischen Leitern Julian Bardulek und Michael Puffer, der Plattlinger Wasserwacht angemeldet. 20 Schwimmer in Neoprenanzügen, zwei Booten mit zwölf Teilnehmern, 23 Wanderer, die die herrliche Auenlandschaft der Isar erkundeten, sowie zehn Fahrer und Begleitpersonen, die die Fahrzeuge mit Anhängern wieder von Ettling nach Niederpöring schafften, nahmen an der Veranstaltung teil. Abgesichert wurde das Schwimmen durch zwei SUP.
Stellvertretender Vorstand Michael Göttlinger begrüßte die vielen Teilnehmer recht herzlich und freute sich, dass wieder so viele Teilnehmer gekommen waren. Er dankte den beiden TL für die Organisation. Mit dem Wasserwachtschlachtruf einem dreifachen „Patsch Naß“ startete er pünktlich um 09:30 nach einem gemeinsamen Gruppenfoto das Schwimmen. Anfangs ging es noch rasch dahin, doch je näher man der Stützkraftstaustufe Pielweichs entgegenkam, desto langsamer wurde die Strömung. Auf der Isarbrücke in Oberpöring wartete inzwischen das Gefolge und auch einige Schaulustige winkten den wackeren Schwimmer zu. Ertl Rudi aus Metten war es, der nach 62 Minuten als erster in Niederpöring ankam, knapp dahinter Jan Schönholz aus Hahnbach. Die erste Wanderin war Ina Remberger aus Eichendorf nach einer Stunde 15 min, knapp dahinter die beiden Plattlinger Tamara Halser und Erika Kröll.
Zum gemeinsamen Mittagessen traf man sich dieses Jahr im griechischen Restaurant Poseidon im Freibad Plattling wo man leckere Fischgerichte vorbestellt hatte. Weitere Bilder zum Karfreitagsschwimmen findet man auf der Homepage unter Bilder – SEG / Tauchen

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Naturstreife aktiv für Groß und Klein an der Isar

Am Samstagnachmittag, den 21. März ging es mal wieder mit der Ortsgruppe der Wasserwacht Plattling hinaus in die Natur. Ziel war die Isar bei Niederpöring. Bevor die Gruppe startete, begrüßte Björn Schramm die Teilnehmer. In diesem Zusammenhang fand die Verleihung der meisten Naturstreifenstunden 2025 statt. 2025 erreichte Bianca Bumo mit 15 Stunden, Josephine Waas und Jana Schreiner mit jeweils 14 Stunden das Ziel. Als Dankeschön erhielten die drei jeweils einen Kinogutschein.

Anschließend fuhren die 16 Teilnehmer nach Niederpöring. Thema war diesmal „Naturstreife aktiv für Groß und Klein“ – eine Schnitzeljagd zu den Naturwahlen 2026. Die Naturwahlen bestehen unter anderem aus dem Baum des Jahres, Giftpflanze des Jahres, Vogel des Jahres usw.. Am Ziel angekommen musste die erste Station von 16 Stationen gefunden werden. Nicole Waas, die die Aktion mit Heidi Schauer- Köckeis vorbereitet hatte, erklärte den Ablauf. An jeden Haltepunkt war ein Umschlag versteckt, in dem eine Frage zu beantworten und ein Hinweis auf die nächste Station entahlten war. Für jede richtig beantwortete Frage gab es einen Lösungsbuchstaben, die dann zusammengesetzt zum Schluss das Lösungswort ergaben.

Die Strecke begann an der Brücke bei Niederpöring, entlang der Isar und vorbei am Schloss. Immer wieder wurde bei den Haltestationen angehalten, um die Natur genauer zu beobachten. Besonders die Spuren des Bibers, wie abgenagte Bäume und Biberrutschen, waren sehr deutlich zu sehen. Auch die Fragen, die die Gruppe zusammen beantworten musste, waren herausfordernd. Fragen wie „Warum zittert die Zitterpappel beim kleinsten Windhauch?“ (Antwort: wegen des flachen Stieles) oder ob „der Rothirsch schwimmen kann?“ (Antwort: Ja, sogar sehr gut, auch bei Strömung) wurden als Team sehr gut beantwortet. Zur Hilfe hatten die Teilnehmer ein kleines Heft, das Heidi Schauer- Köckeis zu den Naturwahlen erstellt hatte. In Oberpöring ging es über die Isar wieder auf die andere Seite. Hier wurde dann erst mal eine Pause gehalten, mit selbstgebackenen Kuchen von Erika Kröll. Nach einer Geschichte von Willi Warzenbeißer (Warzenbeißer, eine Heuschrecke und Insekt des Jahres) und den Suchen eines Osterfestes für alle ging es weiter. Diesmal mussten an den Stationen einige Bewegungseinheiten durchgeführt werden. Nach über zwei Stunden ist die Gruppe am Ausgangsort wieder angekommen. Jetzt musste aus den Buchstaben das Lösungswort gebildet werden. Für die Gruppe was dies eine Leichtigkeit. Zum Schluss konnte noch jeder Teilnehmer sich ein Geschenk aussuchen. Zusammengefasst war es eine kurzweilige und spannende Naturstreife.

Wer auch gerne mal an einer Naturstreife teilnehmen möchte, erhält Infos auf der Homepage der Wasserwacht Plattling www.wasserwacht-plattling.de oder bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern, bei dem man sich auch hierfür anmelden kann. Die nächste Naturstreife findet am 25. April 2026 statt.

 

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Indoor-Naturstreife zu den 12 Naturwahlen

Am letzten Samstag im Januar fand eine Indoor-Naturstreife zu den Naturwahlen des Jah-res statt. Das GNU-Team hatte hieraus im Vorfeld 12 Naturwesen ausgewählt und ausgearbeitet. Um 14 Uhr trafen sich dann drei Mitglieder des GNU-Teams und drei weitere Teil-nehmer im Wasserwachtraum.
Zum Einstieg lernten die Kinder spielerisch erste Tiere und Pflanzen der Naturwahlen kennen. In einem Memoryspiel wurden diese wiedererkannt und benannt.
Anschließend standen zwei Naturwahlen – der Kleine Abendsegler und der Rothirsch – im Mittelpunkt. Zu beiden Arten hörten die Kinder kurze, kindgerechte Geschichten, die ihnen einen lebendigen Zugang zu den Tieren ermöglichten. Besonders fesselnd waren die Geschichten von Alois Abendsegler und Hanno Rothirsch.
Ein Highlight war das echte Rothirschgeweih, das die Kinder anfassen und in den Händen halten durften. Für den Kleinen Abendsegler kam eine Fledermaus-Handpuppe zum Einsatz, die mit großer Neugier bestaunt wurde.
Im kreativen Teil der Veranstaltung gestalteten die Kinder eigene Bilder zu den Naturwahlen. Nach einer kurzen Kuchenpause folgte ein abwechslungsreiches Natur- und Wasserwacht-Activity. Dabei errieten die Kinder Begriffe rund um die Naturwahlen, stellten weitere Begriffe aus Natur und Wasserwacht pantomimisch dar oder setzten sie zeichnerisch um. Dieser lebendige Abschluss sorgte für viel Bewegung, Spaß und Begeisterung.

 

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GNU Jahrestreffen 2026 des BV Ndb/Opf in Plattling

Zum GNU Jahrestreffen des BV konnte Vorsitzende Heidi Schauer-Köckeis am Samstagmorgen 12 Teilnehmer recht herzlich begrüßen. Darunter Veronika Bauer, Bildungsbeauftragte der WW Bayern, Franz-Josef Hock, Vorsitzender des WW Bezirk Ndb/Opf und Philip Gerstner, KWW-Vorsitzender Deggendorf. Erfreulich war die Teilnahme von Nico Pilz und Dominik Wittek die zusammen mit Laura Schauer-Köckeis (war verhindert) die dreijährige Ausbildung zum Ausbilder beginnen. 11 Teilnehmer mussten leider Witterungsbedingt oder aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen.
Nach den Grußworten durch Heidi Schauer-Köckeis stellte Jürgen Tauer den Jahresrückblick GNU 2025 vor. Dann wurden die neu erstellten Publikationen zu den Naturwahlen 2026 vorgestellt. Den Start machte Heidi Schauer-Köckeis mit einer Präsentation zu den 12 Wahlen die auf den beiden GNU Würfeln in 2026 präsentiert werden und stellte jede Wahl kurz vor. Die passenden Handouts dazu wurden in Teamarbeit erstellt und mit den passenden Lernkarten ergänzt. Alle waren sich einig wieder tolle Unterlagen im neuen Design für die Naturschutzarbeit in der Wasserwacht erstellt zu haben. Die gesamten Publikationen sollen wieder im IMS bereitgestellt werden. Veronika Bauer wird dabei unterstützen. Vor dem gemeinsamen Mittagessen ging man noch auf die anstehenden Termine in 2026 ein und legte gemeinsam fest, dass den Zuschlag für den Frühjahrsbotenlehrgang am 18.04.26 die KWW Amberg mit GNU Beauftragten Ernst Schalander, sowie den Kinder GNU-Tag am 10.10.26 die KWW Regen mit Kreisjugendwart Johannes Hock bekommen sollen. Weitere Termine sind bis dato drei Schwimmwettbewerbe auf KWW, Bezirk und Landesebene und die dreitägige Streifenführerausbildung im Infohaus Isarmündung. Hier haben sich bereits Teilnehmer aus Hamburg angemeldet, die den GNU bei der WW auch im hohen Norden verbreiten möchten.
Bezirksvorsitzender Franz-Josef Hock dankte dem GNU Team für seine Arbeit und den Einsatz in ihrem Fachbereich. Gemeinsam diskutierte man die offenen Fragen aus dem Jahresbericht und wird nach entsprechenden Lösungen suchen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten dann drei Fachreferate, die man am Ende der dreijährigen Ausbildung zum GNU Ausbilder vortragen muss, in Verbindung mit einer geführten Naturstreife zu einem späteren Zeitpunkt. Björn Schramm machte den Anfang mit seinem Referat über die Eulen, insbesondere der Schleiereule, Lisa Emmerling brachte dann die heimischen Muscheln ins rechte Licht und Nicole Vollhardt präsentierte zum Abschluss die heimischen Spechte.
Alle drei hatten sich bestens darauf vorbereitet und zeigten bei ihren Präsentationen zwar verschiedene Techniken doch allen drei ist es bestens gelungen, ihre „Themen“ perfekt zu präsentieren und ihre Schützlinge ins rechte Licht zu rücken. Gegen 16:30 Uhr beschloss man das Jahrestreffen GNU und alle machten sich wieder auf den Heimweg.

 

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Oben auf dem Bild

vorne von links          Jürgen Tauer, Michaela und Finja Fuchs, Heidi Schauer-Köckeis
hinten von links         Korbinian und Franz-Josef Hock, Veronika Bauer, Nico Pilz, Dominik Wittek, Lisa                     
                                      Emmerling, Thomas Schauer-Köckeis, Björn Schramm und Nicole Vollhardt

Jahresabschlussstreife führt zum Tierpark Straubing

„Highlights im Zoo“ mit der Wasserwacht

Am ersten Samstagnachmittag im Januar fand die Abschlussstreife der Wasserwacht Plattling statt. 25 Mitglieder der Ortsgruppe Plattling hatten sich dazu angemeldet. Ziel war dieses Jahr der Tiergarten in Straubing. Organisator und Naturschutzwart Björn Schramm organisierte neben dem Ausflug auch eine Führung durch den Tiergarten. Das Thema der Führung war „Highlights im Zoo“.

Am Tiergarten in Straubing angekommen, wurden wir gleich von unserer Zooführerin Ingrid Westenhuber begrüßt. Die Führung begann in der Zooschule. Hier waren viele Tierpräparate, Tierfelle, Geweihe und Informationen über die Tiere zu sehen. Als erstes wurde die Geschichte des Tierparks erzählt. Als vor fast 100 Jahren der Stadtwald mit dem Mooshäusl von vielen Straubingern gut besucht wurde, hatte der damalige Oberbürgermeister die Idee, Gehege mit Tieren anzulegen. Der nächste Punkt der Führung waren Biber, Otter und Geweihe. Die Fragen der Zooführerin konnten die Wasserwachtler durch ihr große Wissen alle beantworten. Nach einem Gruppenbild mit dem Tiger ging es weiter in das Außengelände. Vorbei an den Greifvögeln wie den Bartgeier ging es dann in Richtung Bären, die im Moment Winterruhe hatten. Weiter ging es dann zu Esel, Wisent und Trampeltieren. Hier wurden erklärt, warum ein Trampeltier nicht über den kleinen Bach, der als Abtrennung zu den Besuchern dient, laufen kann. Anschließend wurden Tiger, Löwen und Fuchs beobachtet. Hier folgten interessante Infos über die Tiere. Ebenso erzählte Zooführerin immer wieder von Begebenheiten im Tierpark, die sie selbst erlebt hatte oder die sich zugetragen hatten. Mit einem Applaus der Gruppe und einem Jahreskalender der Wasserwacht vom Bereich Naturschutz, den Jürgen Tauer jährlich selbst erstellt, bedankte sich Naturschutzwart Schramm von der Zooführerin. Nach der Führung konnte jeder selbst noch durch den Tiergarten schlendern und an dem einen oder anderen Gehege die Tiere weiter beobachten.

Die nächste Naturstreife findet am 31. Januar 2026 statt. Thema wird sein „Die Naturwahlen des Jahres 2026“. Infos und Anmeldung bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern oder auf der Homepage der Wasserwacht Plattling wasserwacht-plattling.de.

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Jugend der Wasserwacht auf Naturstreife im Infozentrum Isarmündung

Am vergangenen Samstag unternahm die Jugend der Wasserwacht eine spannende Naturstreife rund um das Infozentrum Isarmündung. Bei herbstlichem Wetter stand das Entdecken, Lernen und Erleben der heimischen Natur im Mittelpunkt.

Zu Beginn lernten die Teilnehmenden, verschiedene heimische Baumarten zu unterscheiden – darunter Stiel- und Traubeneiche, Berg- und Feldahorn, Ulme, Schwarz- und Zitterpappel, Esche, Buche, Hartriegel und sogar den Hopfen. Auch giftige Pflanzen wie das leuchtend rote Pfaffenhütchen oder die Herbstzeitlose wurden besprochen – ebenso wie die Gefahr, die von Neophyten wie dem Indischen Springkraut ausgeht, die heimische Pflanzen verdrängen.

Nach einer kurzen Pause mit einem Spiel rund um den Naturschutz und die Arbeit der Wasserwacht ging es weiter zu den Aquarien des Infozentrums. Dort konnten die Jugendlichen verschiedene Fischarten in ihren naturnah gestalteten Lebensräumen beobachten – vom Aquarium mit starker Strömung über Becken mit Moos und Treibholz bis hin zu einem mit echtem „Himmelblick“.

Beim anschließenden Keschern in den kleinen Gewässern blieb der Fang diesmal aus – der Jahreszeit geschuldet waren kaum noch Wassertiere zu finden. Ein besonderes Highlight war der Besuch bei den Bienen: Hier erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in das Leben im Bienenstock und erfuhren, warum Bienen so wichtig für die Bestäubung vieler Pflanzen und Bäume sind.

Zum Abschluss gab es ein kleines Quiz, bei dem das neu Gelernte auf die Probe gestellt wurde. Zusätzliche Punkte konnten durch das richtige Erkennen der gesammelten Blätter gesammelt werden. Am Ende entschied nur ein einziger Punkt über den Sieg – ein Zeichen dafür, wie aufmerksam alle bei der Sache waren.

Die Naturstreife war nicht nur lehrreich, sondern zeigte auch, wie eng Naturschutz und die Arbeit der Wasserwacht miteinander verbunden sind. Ein gelungener Nachmittag für die jungen Naturentdecker!

Bilder von der Aktion findet ihr hier