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Landschaftssäuberungsaktion der Stadt Plattling

Am 17.10.2026 trafen sich Vereine und Gruppierungen der Stadt Plattling um 8 Uhr in der Früh im Bauhof Plattling. Insgesamt waren es über 100 Helfer, die an diesem Samstagvormittag an der gemeinsamen Aktionteilnahmen, um die Stadt Plattling wieder sauberer zu machen. Bürgermeister Hans Schmalhofer bedankte sich bei den Helfern für ihr Engagement an dieser traditionellen RamaDama Aktion.

Die Wasserwacht Plattling hat, wie jedes Jahr, auch wieder als einer der größeren Gruppen teilgenommen. Diesmal waren es 11 Kinder und Erwachsene von unserem Verein, die daran teilnahmen.

Wie üblich haben wir zuerst auf der rechten Isarseite in mehreren Gruppen das Ufer und die Wege nach Müll abgesucht, und waren ganz erfreulich erstaunt, dass diesmal nur eher weniger Müll zu finden war. Zurgemeinsamen Brotzeit traf man sich an der Staustufe Pielweichs. Danach haben wir noch das Gelände ab der Sanierung der Firma Dangl bis zum ESV Platting und dem Bahndamm gesäubert. Dort haben wir mehr gefunden, unter anderem mehrere Säcke von Hausmüll, Plastikfolien und jede Menge leere Schnapsflaschen.

Allen Helfern möchte ich auf diesem Wege noch mal ein herzliches Vergelt´s Gott für die tolle Unterstützung und den Einsatz für die Natur sagen!!!

Bilder – Naturschutz – Wasserwacht Plattling

Kinder GNU Tag der KWW Regen beim Großen Pfahl in Viechtach

Am Samstag, den 10. Oktober fand am Freibadgebäude in Viechtach am „Großen Pfahl“ der Kinder GNU-Tag des Wasserwacht Bezirks Ndb./Opf. statt. Knapp 50 Kinder und Jugendliche nahmen mit ihren Betreuern und dem GNU-Ausbilderteam unter der Leitung von Heidi Schauer-Köckeis daran teil. Nach der Anmeldung und Aufteilung der Kids in vier Gruppen begrüßte Schauer-Köckeis die Teilnehmer mit ihrem Team recht herzlich. Aufgeteilt in vier Gruppen ging es dann auch schon los. Jürgen Tauer übernahm die Station Naturstreife, auch wenn das Wetter nicht gerade toll war und es manchmal heftig regnete, fand man jede Menge Blätter und Früchte der heimischen Laub- und Nadelbäumen. Erika Kröll übernahm die Station Biber – Bisam – Nutria und die Geweihe sowie Heidi Schauer-Köckeis erklärte die „Verrottungskiste“. Ingo Öland informierte an seiner Station die Kids über die Naturwahlen des Jahres und Björn Schramm bastelte mit den Kids ein Bild aus zuvor gesammelten Naturmaterialien. NAch jeweils einer Stunde wechselten dann die Gruppen die Stationen. Perfekt wurde man dabei vom Wasserwachtteam dass zum Mittagessen leckere Kasspätzen servierte und Getränke und leckeres Obst bereit stellte. Als dann am Nachmittag alle Gruppen die vier Stationen durchlaufen hatten, Stand noch die Siegerehrung an, die äußerst knapp über die Plätze 1,2,3 und 4 entschied. Lagen doch alle vier Gruppen nur 3,5 Punkte auseinander. Jeder Teilnehmer konnte sich aus den reichhaltigen Preisen was aussuchen und nachdem sich alle was gefunden hatten, halfen viele fleißige Hände zusammen und im Nu war wieder alles aufgeräumt,

Hier findet ihr den Link zu den Bildern und ihr werdet sehen, wie einfach es ist, auch bei schlechtem Wetter leuchten in Kinderaugen zu bekommen.

Bilder – Naturschutz – Wasserwacht Plattling

Wasserwacht Plattling erkundet den Lallinger Obstwinkel

Am Tag der deutschen Einheit war die Wasserwacht Plattling wieder auf Naturstreife unterwegs. Bei schönstem Sonnenschein und über 20 Grad ging es diesmal in den Lallinger Obstwinkel. Das genaue Ziel war die Streuobstwiese von Maria Gruber, unter anderem Vorsitzende des Garten- und Obstbauvereins Lalling. Nach einer Begrüßung ging es gleich Richtung Garten. Erster Halt waren die Quittenbäume, die dieses Jahr sehr reich tragen. Hier lernten die zehn Teilnehmer, dass die Quitte eine Zeigerpflanze für den Feuerbrand ist, der vor einigen Jahren viele Bäume im Landkreis befallen hatte. Auf der Streuobstwiese erzählte Gruber erst einiges allgemeines, zum Beispiel wie sie Obstbäuerin wurde. Weiter berichtete sie dann, warum der Lallinger Winkel für den Obstbau so geeignet ist und über das Niederbayerische Streuobstwiesen Kompetenzzentrum. Das Gebiet ist Richtung Bayerischer Wald durch Wälder und Erhöhungen abgegrenzt, aber zur Donau nach vorne offen. So kann die warme Luft sich gut halten und bietet ein optimales Klima für den Obstanbau.

Die Streuobstwiese von Maria Gruber befindet sich direkt hinter ihrem Haus. Hier sind 130 überwiegend Apfelbäume zu finden. Manche Bäume haben schon ein stolzes Alter von ca. 120 Jahren, was man ihnen auch ansieht. Dies zum Beispiel am ersten Baum der Sorte “Kaiser Wilhelm”, der innen komplett hohl war. Das Wichtigste für den Baum ist die Rinde, worüber er auch das Wasser und seine Nährstoffe zieht. Es ging weiter vorbei an den vielen alten Apfelsorten. Gruber konnte zu jedem Baum und Sorte etwas berichten. Der eine oder andere bediente sich gleich am Fallobst und konnte sich von dem guten Geschmack des Baumes überzeugen.  Auch wurde die kleine Baumschule bestaunt, die viele alte Sorten beherbergt. Am Ende der Runde wurden auch die Äpfel verkostet. Ebenso auch frischgepresster Apfelsaft auch Apfelmost. Einige Teilnehmer sagten, so viele Äpfel habe ich seit langem nicht mehr gegessen. Nachdem einige sich noch für zuhause mit Äpfeln vom Hofladen eingedeckt hatte, verabschiedete sich die Gruppe. Björn Schramm, Naturschutzwart, der die Naturstreife organisiert hatte, bedankte sich im Namen der Teilnehmer für den wissensreichen und geschmackvollen Nachmittag. Gerne wollen die Teilnehmer mal zur Apfelblüte vorbeikommen.

Hier der Link zu den Bildern

 

Bilder – Naturschutz – Wasserwacht Plattling

Wasserwacht GNU Grundausbildung Teil B im Infohaus Isarmünd – 16 neue Streifenführer für das Netzwerk Natur

Am Samstag, 19.09.2026 fand im Infohaus Isarmündung der zweite Teil der GNU Grundausbildung Teil B statt. 16 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Weiden (Lang Florian, Gallersdörfer Jakob, Richthammer Regina ), Donauwörth (Strasdat Madeleine) Neumarkt (Weinzetl Benedikt), Amberg (Rühr Alexandra, Breßling Christian, Koller Samuel, Scharl Christian, Folkenborn Klaus, Voss Robert-Mihai), Regensburg (Nicke Leonard, Hofmann Daniel, Singer Florian, Fürst Dominik) und der am weitesten angereisten Teilnehmerin Trösch Lara Sophie aus Hamburg, nahmen daran mit Erfolg teil. Das Ausbilderteam des Bezirks Niederbayern/Oberpfalz mit Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer und den Ausbilderanwärtern, Thomas und Laura Schauer-Köckeis, Nico Pilz und Dominik Wittek leiteten in gekonnter Manier die Ausbildung zum Streifenführer „N“. 
Nach der Begrüßung durch Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer folgte eine schriftliche Prüfung und eine Exkursion bei herrlichem Herbstwetter durch das Gelände des Infohauses. Ein Hauptaugenmerk war dabei das Bestimmen und Erkennen der heimischen Laub- und Nadelbäume. Nach dem gemeinsamen Mittagessen schaute man gemeinsam den neuen Film über das Infozentrum im neu gestalteten Voyer an, ehe dann die Referate der Teilnehmer, z.B. über „den Biber“, „Flusskrebs“, „den Fischotter“, „Rostgänse“ oder „Die Zukunft der Ozeane“ folgten.
Gegen 16:30 Uhr war es dann soweit, stellvertretender Landrat Roman Fischer, Ausbildungsleiter Jürgen Tauer und Heidi Schauer-Köckeis überreichten in Namen des Ausbilderteam die Urkunden an die 16 Teilnehmer, die alle bestanden hatten. Ausbildungsbester mit 62,5 von 70 Punkten bei der schriftlichen Prüfung war Dominik Fürst von der OG Donaustauf. Alle Teilnehmer haben damit die Befähigung zum „Streifenführer GNU“ erlangt. Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto beschloss man die Ausbildung.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Landkreis Deggendorf, mit Infohausleiter Franz Schöllhorn und Angelika Schwarz für die Bereitstellung des Schulungsraums und den idealen inneren und äußeren Gegebenheiten, zur Durchführung einer solchen Fachausbildung.

 

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Mit der Wasserwacht auf der Rusel unterwegs

Am Pfingstsamstag war wieder die Naturstreife der Wasserwacht Plattling angesagt. Acht Mitglieder waren mit der Abteilung Gewässer-, Natur- und Umweltschutz der Wasserwacht unterwegs. Ziel war diesmal, bei schönsten Sonnenwetter, der Gesundheitsweg auf der Rusel.

Der Gesundheitsweg auf der Rusel ist ein Rundweg vom Ruselabsatz zum Geßingerstein auf 874 m Höhe wieder zurück zum Parkplatz. Auf dieser Strecke sind immer wieder verschiedene Stationen, die die Besucher anhalten, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Naturschutzwart Björn Schramm führte die Gruppe zu den verschiedenen Stationen.

Gleich zu Beginn des Weges wurden die neuen hellgrünen Fichtentriebe in Augenschein genommen. Der eine oder andere probierte auch von diesen, die leicht zitronig schmecken. Auf dem weiteren Weg wurde dann ein Waldameisenhügel bewundert. Am Geßingerstein angekommen, wurden einige Bilder gemacht. Leider war es doch sehr trüb, aber man konnte über das Donautal bis fast nach Landshut sehen. Da man hier auf Höhe der Baumwipfel ist, konnte man gut den Unterschied zwischen Tannenzapfen und Fichtenzapfen erkennen. Bei der Tanne wachsen die Zapfen nach oben und es bleibt im Herbst nur die „Spindel“ stehen, wogegen die Fichtenzapfen nach unten hängen und komplett abfallen. 

Dann ging es weiter Richtung Königsstein auf 909m Höhe. Hier war schon Prinz Ludwig von Bayern zu Besuch, sowie 1849 König Max der II. und Königin Marie. Nun war Zeit für eine Pause, um die schöne Aussicht zu genießen. Nebenbei wurde die Rotbuche mit ihren Früchten untersucht. Nach der Pause ging es durch den schönen schattigen Wald vorbei am Summfelsen. Beim Maderl und der alten Klosterruine wurde die großen alten Buchen bewundert. Anschließend ging es weiter zu den restlichen Stationen. Beim der Station Wasser wurde dann doch sich etwas länger aufgehalten. Nachdem einige sich gegenseitig mit dem kalten Wasser bespritzt haben, ging es zum Endspurt. Nach über 2 Stunden kam die Truppe wieder gut am Parkplatz an.

Naturschutzwart bedankte sich bei allen für die Teilnahme. Die Teilnehmer gaben als Feedback, dass es eine schöne Wanderung war.

König Max hatte damals schon recht, als er am Königsstein zu seiner Frau gesagt haben sollte „schau Marie, unser Bayernland ist doch wunderschön“.

Wer auch gerne mal an einer Naturstreife teilnehmen möchte, erhält Infos auf der Homepage der Wasserwacht Plattling www.wasserwacht-plattling.de oder bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern, bei dem man sich auch hierfür anmelden kann. Die nächste Naturstreife findet bei gutem Wetter am 04. Juli 2026 statt.

 

Bilder zur Naturstreife findet ihr hier:

GNU Grundausbildung Teil A im Infohaus Isarmündung

Am 16. / 17.05.2026 fand im Infohaus Isarmündung die GNU Grundausbildung Teil A statt. 17 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Weiden (Lang Florian, Gallersdörfer Jakob, Richthammer Regina ), Donauwörth (Strasdat Madeleine) Neumarkt (Weinzetl Benedikt), Amberg (Rühr Alexandra, Breßling Christian, Koller Samuel, Scharl Christian, Folkenborn Klaus, Voss Robert-Mihai), Regensburg (Nicke Leonard, Hofmann Daniel, Singer Florian, Wagner Fabio, Fürst Dominik) und der am weitesten angereisten Teilnehmerin Trösch Lara Sophie aus Hamburg, nahmen daran mit Interesse teil. Das Ausbilderteam des Bezirks Niederbayern/Oberpfalz mit Heidi Schauer-Köckeis, Jürgen Tauer, Nicole Roth, Michaela Fuchs, Julia Gehr, Nicole Waas, Erika Kröll und den Ausbilderanwärtern, Lisa Emmerling, Björn Schramm, Thomas und Laura Schauer-Köckeis, Nico Pilz und Donimik Wittek leiteten in gekonnter Manier die Ausbildung zum Streifenführer „N“. Präsentationen über Gewässer, Wald, Moore … Exkursionen rund ums Infohaus sowie eine biologische Gewässeruntersuchung im Stil- und Fließgewässer standen im ersten Teil der dreitägigen Ausbildung auf dem Programm. Während der zweitägigen Ausbildung gab es allerhand zu entdecken und so manches Highlight, wie der hellgrüne Laubfrosch , eine stattliche Auerochsenherde, der Geruch von Ameisensäure, seltene Blumen wie die Sibirische Schwertlilie, Salomonsiegel, Maiglöckchen oder Orchideen wie das Brandknabenkraut, Mückenhändelwurz sowie das Bestimmen der typischen Auwald Laub- und Nadelbäumen wie Berg- und Feldahorn, Stieleiche, Silberweide, Schwarz- und Grauerle oder Zitter-, Silber- und Schwarzpappel, sowie Fichte, Kiefer und Wacholder werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.
Im September folgt dann der Teil B mit schriftlicher Prüfung und Referaten der Teilnehmer und einer Exkursion in den herbstlichen Auwald.

 

Bilder zur Grundausbildung Teil A finden ihr hier:

Grundseminar Teil A – Samstag, 16.05.26

Grundseminar Teil A – Sonntag, 17.05.26

Spieletag der Wasserwacht-Familie im Lunapark

Am Samstag, den 2. Mai, veranstaltete die Wasserwacht einen gemeinsamen Spieletag im Lunapark. Bereits ab 9 Uhr morgens trafen die ersten Teilnehmer ein, und bis in die späten Abendstunden wurde gespielt, gelacht und Zeit miteinander verbracht.

Das Angebot an Brett- und Kartenspielen war vielfältig und bot für jede Altersgruppe etwas Passendes. Besonders beliebt waren Spiele wie Activity, Looping Louie sowie das „Flughörnchen“, das im Laufe des Tages für viel Unterhaltung sorgte und in einer spontanen Gummischlacht mündete.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben Getränken und zahlreichen Kuchenspenden gab es mittags Leberkas und am Abend Pizza.

Der Spieletag war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Wasserwacht-Familie – von den jüngsten bis zu den ältesten Mitgliedern war jede Generation vertreten.

Naturstreife „Zwischen Glaube, Wissenschaft und Aberglaube“

Wie jedes Monat, fand auch im April wieder eine Naturstreife der Wasserwacht Ortsgruppe Plattling mit dem Team des Gewässer, Natur und Umweltschutzteam statt. Ziel war diesmal das Geotop „Der wachsende Felsen von Usterling“ bei Landau. So machten sich am Samstag, den 25. April 14 Teilnehmer hierzu auf.

Am Parkplatz und an der Infotafel angekommen erzählte Nicole Waas, die die Streife vorbereitet hatte, einiges Allgemeines zum wachsenden Felsen. Nach einem kurzen Fußweg kam die Gruppe am Felsen an.  Hier erklärte Waas wie der ca. 5000 Jahre alte Felsen mit einer jetzigen Größe von fast 40 Meter Länge und 5 Meter Höhe entstand und jährlich weiter um 1 Millimeter wächst.

Da das Thema der Naturstreife „Zwischen Glaube, Wissenschaft und Aberglaube“ war, wurde auch auf diese Themen eingegangen. Gleich neben dem Felsen steht die Johanniskapelle. Das älteste Bild des wachsenden Felsen ist auf dem Altar der Usterlinger Kirche von 1520 zu finden. Hier wird Jesus im Vordergrund des Felsen vom Johannes dem Täufer getauft. Deswegen wird der Felsen auch „Johannisfelsen“ genannt. Man sagt dem Wasser, das auf der Rinne am Felsen nach unten fließt, eine heilende Wirkung bei Augenkrankheiten zu.

Weiter ging es dann die Stufen am Felsen vorbei nach oben in ein Waldstück. Immer wieder hielt die Gruppe für Fotos von und mit der steinernen Rinne an. Oben angekommen gab es noch die eine und andere Information an. Wie zum Beispiel, dass der Eichelhäher die Rinne immer mit Nüssen verstopft. Die Rinne halten die Nüsse fest und der Eichelhäher kann diese dann aufklopfen. Wenn er jedoch gestört wird verbleiben die Nüsse in der Rinne. Ein vom Landkreis bestellter Felsenwächter, sorgt dafür, dass die Rinne wieder gereinigt werde. Außerdem schaut er nach dem rechten, da der Felsen nicht betreten werden darf.

Weiter ging es dann durch das Waldstück, an Feldern entlang bis an die Isar. Immer wieder wurde angehalten, um die schöne Aussicht bis Landau, Plattling und bis in den bayerischen Wald zu genießen. An einem Feld erklärte Alex Waas, wie der Weizen wächst und wie er seine Körner entwickelt. An einem abgerodeten Waldstück wurde das Problem des Borkenkäfers näher angesehen. An alten Rindenstücke konnte man die Löcher und Gänge, die der Buchdrucker wie der Borkenkäfer auch genannt wird, hineingefressen hat.  

An der Isar angekommen gab es erst mal für die Gruppe eine Pause mit Pizzaschnecken, Kuchen und Obst. Anschließend ging es noch zum „Wasserwidder“, eine Wasserförderanlage aus früherer Zeit. Hier erklärte ebenfalls Alex Waas die Funktion dieser. Einiger der jungen Teilnehmer erfrischten sich am Wasserfall des Widders etwas mehr oder weniger ab.

Anschließend fuhr die Teilnehmer noch zur Zullinger Kirche. Hier wurde „der Frevlertritt von Zulling“ oder auch der „Teufelstritt“ genannt, bewundert. Nach drei Stunden voller Informationen, schönster Natur und bei herrlichsten Frühlingswetter machte sich die Gruppe wieder auf dem Heimweg.

Wer auch gerne mal an einer Naturstreife teilnehmen möchte, erhält Infos auf der Homepage der Wasserwacht Plattling www.wasserwacht-plattling.de oder bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern, bei dem man sich auch hierfür anmelden kann. Die nächste Naturstreife findet am 23. Mai 2026 statt.

 

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Frühjahrsbotenlehrgang am Samstag, 18.04.2026 in Auerbach bei Amberg

Am Samstag, 18.04.2026 fand in Auerbach bei Amberg der Frühjahrsbotenlehrgang des Wasserwachtbezirks Niederbayern/Oberpfalz statt. die GNU-Bezirksausbilder Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer waren mit Ausbilderin Erika Kröll, sowie Ausbilder-Anwärtern Nico Pilz um 09:30 Uhr nach Auerbach angereist und vom KWW-Vorsitzenden Ernst Schalander recht herzlich begrüßt worden. Heidi Schauer-Köckeis begrüßte anschließend die 26 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Schwandorf, Weiden, Landshut, Neumarkt und Amberg-Sulzbach.
Mit einer PowerPoint Präsentation stellten Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer typische Frühjahrsboten vor. Tauer teilte dann die Teilnehmer in drei Gruppen auf und gemeinsam spielte man das Quiz „Der große Preis“, bei dem die Teilnehmer zeigen konnten, wie gut sie vorher aufgepasst hatten. Zuletzt stellte das Ausbilderteam des BV dann den Teilnehmern die mitgebrachten Unterrichtsmaterialien zu den Frühjahrsboten, sowie den Naturwahlen des Jahres, mit Memory, Bastelanleitung für zwei Würfel, und Hand-Outs vor. So haben die Teilnehmer schon mal einen Grundstock für eine interessante Gruppenstunde erhalten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen, das Bestens organisiert war ging es dann raus in die Natur. Bei herrlichem Frühsommerwetter fuhr man zum NSG Grubenfelder Leonie, wo auch Führer Wolfgang Wiesent vom LBV bereits auf die Wasserwachtler wartete. Von dort aus marschierte man gemeinsam zu der Auerochsenherde. Wiesent erzählte den Wasserwachtlern alles Interessante zu den Heckrindern sowie den Exmoorpferden die zusammen das 87,3 ha Wald- und Offenland beweiden. Dieses beherbergt etwa 570 Tier- und Pflanzenarten, von denen über 100 Arten auf der Roten Liste Bayerns stehen. Gleich zu Beginn entdeckte Erika Kröll einen Laubfrosch, der sich bereitwillig fotografieren ließ. Ein besonderes Highlight war dann der Moment als man zusammen mit Wolfgang Wiesent in das Gehege zu den Auerochsen marschierte und dort die Fauna und Flora hautnah zu erleben. Bis auf wenige Meter kam man dann den teils imposanten Heckrindern. Interessant waren die vielen Absenkungen und Verwerfungen im Gelände, was auf den Abbau des Eisenerzes in der Grube Leonie bis Mitte der 80er Jahre zurückzuführen war. Teils mit Wasser gefüllt beherbergen sie seltene Amphibienarten wie Gelbbauchunke und Kammmolch. Auf den weiter oben gelegenen Trockenmagerrasenflächen beeindruckte vor allem die violett blühende Küchenschelle aber auch die im Herbst blühende Silberdistel konnte noch entdeckt werden.
Nach fast zwei Stunden war man dann wieder zurück am Ausgangspunkt, wo sich Ernst Schalander bei Wolfgang Wiesent mit einem Geschenk für die äußerst interessante Führung durch das Naturschutzgebiet bedankte. Jürgen Tauer überreichte dann zusammen mit Heidi Schauer-Köckeis die Teilnahmebestätigungen. Alle waren sich abschließend einig, mit diesem Frühjahrsbotenlehrgang ein Stückchen Natur kennenlernen durfte, dass jedem noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

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37. Karfreitagsschwimmen der Wasserwacht Plattling

65 Wasserwachtmitglieder nahmen zu Wasser und zu Land teil

Plattling/Ettling,
Am Karfreitag lud die Wasserwacht Ortsgruppe Plattling zum bereits traditionellen Karfreitagsschwimmen in der Isar, von Ettling nach Niederpöring ein. Bereits zum 37. Mal, seit 1986 führt die Ortsgruppe Plattling, nun dieses Isarschwimmen durch und dieses Jahr hatten sie auch mit dem Wetter wieder mal Glück. Strahlender Sonnenschein, bereits um 09:30 Uhr morgens und 7° C, da machte es zu Wasser und auch an Land Spaß. Nach und nach trafen die Teilnehmer aus den Wasserwacht Ortsgruppen aus Osterhofen, Eichendorf, Metten, Hahnbach und Plattling unter der Isarbrücke in Ettling ein.
65 Personen hatten sich bei den technischen Leitern Julian Bardulek und Michael Puffer, der Plattlinger Wasserwacht angemeldet. 20 Schwimmer in Neoprenanzügen, zwei Booten mit zwölf Teilnehmern, 23 Wanderer, die die herrliche Auenlandschaft der Isar erkundeten, sowie zehn Fahrer und Begleitpersonen, die die Fahrzeuge mit Anhängern wieder von Ettling nach Niederpöring schafften, nahmen an der Veranstaltung teil. Abgesichert wurde das Schwimmen durch zwei SUP.
Stellvertretender Vorstand Michael Göttlinger begrüßte die vielen Teilnehmer recht herzlich und freute sich, dass wieder so viele Teilnehmer gekommen waren. Er dankte den beiden TL für die Organisation. Mit dem Wasserwachtschlachtruf einem dreifachen „Patsch Naß“ startete er pünktlich um 09:30 nach einem gemeinsamen Gruppenfoto das Schwimmen. Anfangs ging es noch rasch dahin, doch je näher man der Stützkraftstaustufe Pielweichs entgegenkam, desto langsamer wurde die Strömung. Auf der Isarbrücke in Oberpöring wartete inzwischen das Gefolge und auch einige Schaulustige winkten den wackeren Schwimmer zu. Ertl Rudi aus Metten war es, der nach 62 Minuten als erster in Niederpöring ankam, knapp dahinter Jan Schönholz aus Hahnbach. Die erste Wanderin war Ina Remberger aus Eichendorf nach einer Stunde 15 min, knapp dahinter die beiden Plattlinger Tamara Halser und Erika Kröll.
Zum gemeinsamen Mittagessen traf man sich dieses Jahr im griechischen Restaurant Poseidon im Freibad Plattling wo man leckere Fischgerichte vorbestellt hatte. Weitere Bilder zum Karfreitagsschwimmen findet man auf der Homepage unter Bilder – SEG / Tauchen

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