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Autor: Jürgen Tauer

GNU Fortbildung in der Rhön

Vom 31.Mai bis 02. Juni durfte das GNU-Kernteam die GNU Fortbildung 2024 durchführen. Die Bezirksausbilder Nicole Roth, Hermann Schattenkirchner und Jürgen Tauer reisten am Freitagnachmittag bei regnerischem Wetter zusammen mit dem Ausbilderteam um Heidi Schauer-Köckeis, Michaela Tauer, Julia Gehr und Erika Kröll in Bischofsheim im Gasthaus Rhönlust an.
Trotz Dauerregen am Samstagmorgen machte sich die Gruppe auf in Richtung Hessen, zum „Roten Moor“, wo man sich einer Gruppe mit Rangerin anschloss und so allerhand interessantes über das Moorgebiet erfahren konnte. Glauben und genießen hieß es dann beim Mittagessen am Kreuzberg, dem nächsten Reiseziel der Wasserwachtler. Weiter ging es dann ins Informationszentrum „Haus der schwarzen Berge“ wo man mit einer Rallye im 1. Stock die Rhön und ihre Entdeckungen näher kennen lernen konnte. Die ersten trockenen Momente gab es dann bei der Tante von Julia, bei der wir eine sehr interessante Führung zu verschiedenen Rhönschafen bekamen. Dabei konnten wir auch hautnah miterleben, was ein Border Collie beim Schafe hüten so alles draufhat. Ausklingen ließen wir den Nachmittag bei einer Holzbildhaueraktion, die einen Minigolfplatz mit diversen Skulpturen verschönerten. Bei einem Pizzaessen am Abend konnten wir das erlebte nochmal Revue passieren lassen. Auch wurden die nächsten wichtigen und geplanten Termine besprochen und über die Neuwahlen im nächsten Jahr diskutiert und eine Lösung gefunden. Am Sonntagmorgen, dann endlich kein Regen mehr und wir machten uns auf zum „Schwarzen Moor“ wo wir im Nebel an einer geführten Moorwanderung von Jürgen Holzhausen teilnahmen. Obwohl das Wetter immer noch nicht optimal war, war es eine der schönsten und interessantesten Wanderung die wir je erlebt hatten. Am Nachmittag machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Niederbayern und redeten noch lange von den vielen erlebten Ereignissen und Raritäten.

 

Hier findet ihr Bilder zu unserer gelungenen Fortbildung:

Volksfestauszug und Fronleichnamsprozession

Am Mittwochnachmittag fand um 18:00 Uhr das Standkonzert vor dem Rathaus Plattling statt. Wenig später marschierte der erste von drei Zügen, in der Preysingstraße los in Richtung Volksfestplatz. Darunter eine stattliche Abordnung der Wasserwacht Plattling. Von den Jüngsten Mitgliedern in den Kinderwägen bis hin zu den „Alten Hasen“, alle Altersgruppen waren vertreten.

Einen Tag später, beim Fronleichnams Gottesdienst war es dann nur mehr zwei Hand voll Mitglieder die der Einladung der Vorstandschaft gefolgt waren.

 

Bilder zu beiden Veranstaltungen findet ihr hier:

 

 

Startsprung der Wasserwacht Plattling in die neue Badesaison 2024

Am Samstagmorgen traf sich die Wasserwacht Ortsgruppe Plattling um 9:30 Uhr im Freibad Plattling, um mit einem gemeinsamen Startsprung die Badesaison 2024 zu eröffnen. Die Geräte, wie Schwimmbretter, Tauchringe, Flossen, Wasserballtore und vieles mehr, sowie Unterlagen für den Wachraum hatte die Vorstandschaft im Vorfeld ins Freibad gebracht.

Über 50 Wasserwachtler sind der Einladung zum gemeinsamen Startsprung gefolgt und haben bei sonnigen 18° C den Weg ins Freibad gefunden. Gemeinsam ging man dann zur großen Treppe zum Schwimmerbecken, wo Vorstand Korbinian Breit zusammen mit Bademeister Robert Wagner und Rettungsschwimmer Luciano Cassim alle recht herzlich begrüßte. Gemeinsam sprachen sie die wichtigsten Themen zur Freibadsaison 2024 an, wozu auch der Wachdienst der Wasserwacht an den Wochenenden und Feiertagen zählten. Wagner wünschte zum Abschluss der Einweisung allen eine gute und unfallfreie Badesaison 2024 und viele sonnige Tage. Auch personell hat sich im Freibad wieder was verändert, mit Josipovic Smiljan kommt ein neuer Rettungsschwimmer ins Team, um die Bademeister Stephan Duschl und Robert Wagner. Andreas Bock, der fünfte im Team hat inzwischen die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe erfolgreich abgeschlossen.

Um 10:00 Uhr war es dann soweit, für den gemeinsamen Startsprung ins „kühle“ Nass, das im Schwimmerbecken 25 Grad warm war, die Lufttemperatur inzwischen auf 19° C hochgeklettert. Von Bahn fünf bis acht reichte die Gruppe der Wasserwachtler am Beckenrand des Schwimmerbeckens, wo man sich zum Startsprung versammelt hatte. Mit einem lauten „Auf die Plätze, fertig, ab“ leutete Jürgen Tauer dann den Startsprung ein und nach und nach sprangen fast alle gemeinsam ins Becken und schwammen die ersten Bahnen. Doch nicht nur die Wasserwacht Plattling nutzten den Freibadstart, um die ersten Bahnen zu schwimmen, immerhin hatten noch 15 weitere Schwimmerinnen und Schwimmer, den Weg ins Plattlinger Erlebnisfreibad gefunden.  

Die Wasserwacht Plattling führt in der Freibadsaison immer Montag und Donnerstag ab 18:30 Uhr ihr Schwimmtraining durch, wobei Donnerstag die Gelegenheit zur Schwimmzeichen-abnahme für Jedermann besteht. Wer sich für die Arbeit der Wasserwacht interessiert oder seine Schwimmtechnik verbessern und dabei Ausdauer und Kondition trainieren möchte, für den ist jetzt die beste Gelegenheit, sich an einem der nächsten Trainingseinheiten zu beteiligen oder dem Verein beizutreten. Den ersten Wachdienst an diesem sonnigen Samstagnachmittag übernahmen die beiden Rettungsschwimmer Thomas Schauer-Köckeis und Emil Schulz.

 

Bilder zum Startsprung findet ihr hier

GNU beim Landeswettbewerb Rettungsschwimmen für Kinder und Jugendliche

Wir waren am 04. Mai 2024 beim Landeswettbewerb Rettungsschwimmen für Kinder und Jugendliche in Berg mit 6 Mitgliedern unseres GNU-Teams.
Als Ausbilder waren Erika Kröll und Heidi Schauer-Köckeis mit den Ausbildungsanwärtern Nicole Vollhardt, Lisa Emmerling, Björn Schramm und Thomas Schauer-Köckeis zu diesem wichtigen Event angereist.

Pro Stufe sind 10 Mannschaften angetreten, insgesamt waren es 30 Mannschaften.
Aus den Wasserwachtbezirken Unterfranken, Ober- und Mittelfranken, Oberbayern, Schwaben und
Niederbayern/Oberpfalz kamen pro Stufe jeweils 2 Mannschaften.

Wir Plattlinger starteten bereits um 5 Uhr morgens und unsere GNU-MItglieder aus Unterfranken und Schwaben ähnlich früh, damit wir alle pünklich um 7 Uhr in Berg sein konnten.

Nach der Prüfungsbelehrung durch die Wettbewerbsleitung bezogen wir die uns zugewiesenen Räume und machten uns mit den Prüfungsunterlagen vertraut.

Ab 8 Uhr kamen im 30-Minuten-Takt die einzelnen Mannschaften, die in den Bereichen Gartenvögel, Naturschutz und Naturregeln ihr Können zeigen mussten. Stufe I hatte dabei einen Fragebogen zu bearbeiten, während die Stufen II und III in einem interaktiven Spiel zu den einzelnen Themenbereichen befragt und bewertet wurden. Nach der Mittagspause ging es für uns bis 18 Uhr weiter.

Alle Teams waren im Vorfeld sehr gut von Ihren Jugendleitern auf das Thema A-Z Vögel vorbereitet worden. Vielen Dank an alle Jugendleiter für ihre tolle Arbeit in den Jugendgruppen! Herzlichen Dank auch an die Kinder und Jugendlichen, dass ihr so engagiert und interessiert gewesen seid. Es hat Spaß mit euch gemacht!

Wir bedanken uns auch bei der Wettbewerbsleitung für die Einladung und bei Veronika Bauer von der Landesgeschäftsstelle für ihre Unterstützung.

Wir ließen dann den Abend noch beim Italiener in Berg ausklingen und traten gut gestärkt den Heimweg an. Um 22 Uhr waren dann die letzten von uns wieder zu Hause.

GNU Grundausbildung Teil A im Infohaus Isarmündung

Am 27. / 28.04.2024 fand im Infohaus Isarmündung die GNU Grundausbildung Teil A statt. 11 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Neumarkt (Claudia Hacker und Carina Wittmann), Neu-Ulm (Simone Schmid), Landshut (Katharina Rusch), Rottal-Inn (Sophie und Stefan Knopp), Deggendorf (Theresa Haberl, Christoph Göttlinger, Ludwig Helfrich) und aus Amberg (Tassilo Kasseckert und Ernst Schalander) nahmen daran mit Interesse teil. Das Ausbilderteam des Bezirks Niederbayern/Oberpfalz mit Jürgen Tauer, Michaela Tauer, Nicole Waas, Heidi Schauer-Köckeis, Erika Kröll und den beiden Ausbilderanwärtern, Lisa Emmerling und Björn Schramm, leiteten in gekonnter Manier die Ausbildung zum Streifenführer „N“. Präsentationen über Gewässer, Wald, Moore … Exkursionen rund ums Infohaus sowie eine biologische Gewässeruntersuchung im Stil- und Fließgewässer standen am ersten Teil der dreitägigen Ausbildung auf dem Programm. Während der zweitägigen Ausbildung gab es allerhand zu entdecken und so manches Highlight, wie eine Ringelnatter, Blindschleiche, Feldgrille, Zauneidechse, ein kleine Laubfrosch in einer Asthöhle, eine stattliche Auerochsenherde oder Blumen wie die Lichtnelke, Maiglöckchen, Orchideen oder Abwurfgeweihe eines Rehbocks werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.
Im September folgt dann der Teil B mit schriftlicher Prüfung und Referaten der Teilnehmer und einer Exkursion in den herbstlichen Auwald.

 

Bilder zur Grundausbildung Teil A finden ihr hier:

Grundseminar Teil A – Samstag, 27.04.24

Grundseminar Teil A – Sonntag, 28.04.24

Auf die Plätze – Scharnitz – los

Am Samstag waren wir zur Jugendzeltlager-Planung in unserer Partnerstadt Scharnitz.

Besondere Teilnehmerin war hier unsere Elisabeth Waas. Sie hat die Adventsrätselaktion gewonnen. Der erste Platz hat ihr einen sicheren Platz im Scharnitzerkundungsteam mit Verpflegung gesichert! Dabei mussten 24 verschiedene Aufgaben gelöst werden. Mal waren es Fragen rund ums Wasserwachtswissen, ein anderes mal wurde es z. B. kreativ und es galt die schönste Jugendaktion zu zeichnen. Liebe Sissi, an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch!

In Scharnitz angekommen wollten wir natürlich als erstes einen kurzen Spaziergang zur Isar unternehmen.
Schöner Nebeneffekt: es wurde Schnee gesichtet.
Selbstredend, dass die Oberzwerge nicht ohne einer kleinen „Schneeballschlacht“ daran vorbei gehen konnten.
An der Isar angekommen stellten wir wieder fest: „Das kann doch gar nich unsere Isar sein“.

Nach dem Stop ging’s zum Rathaus. Hier begrüßte uns der Bürgermeister, Christian Ihrenberger. Er hatte viele wertvolle Tipps und Ideen für unsere Programmplanung dabei. Lieber Christian, Danke, dass du dir für uns die Zeit genommen hast!

Für die Wasserwachtler ging’s danach zum Pizzaessen.
Frisch gestärkt machte man sich zu Fuß auf den Weg zum Campingplatz.
Diejenigen die den Bürgermeister zuvor zugehört hatten, haben bereits angemerkt, dass wir anders gehen sollten. Denn er hatte uns den Weg ja bereits beschrieben. Fritz hat natürlich „absichtlich“ einen kleinen Umweg eingebaut. Schließlich wollte er nur auf unsere Gesundheit schauen. „So lang sitzen ist nix“.

Für die Wasserwachtler war klar Zeltlager – da gehört baden dazu.
Da es in Scharnitz selbst keinen Badesee gibt wurde die Umgebung erkundet.
Beim Grubsee war sich die Gruppe einig, dass dies der perfekte Platz ist.
Umrandet von den Bergen war auch die Wasserrutsche ein überzeugendes Argument.

Mehr vom Programm möchten wir eigentlich noch gar nicht verraten!

So viel sei gesagt: „Freut euch auf ein super tolles Wochenende!“

 

Hier der Link zu den Bildern

Frühjahrsbotenlehrgang in Berching – Erlebnisreiche Exkursion zu den Kalktuffterassen im Tal der Unterbürger Laber

Am Samstag, 13.04.2024 fand in Berching der Frühjahrsbotenlehrgang des Wasserwachtbezirks Niederbayern/Oberpfalz statt. Stellvertretender GNU-Bezirksvorsitzender Jürgen Tauer war mit dem GNU-Team mit Michaela Tauer, Heidi Schauer-Köckeis und Erika Kröll, sowie den Ausbilder-Anwärtern, Lisa Emmerling und Björn Schramm um 09:30 Uhr nach Berching angereist und von Jakob Beringer und Carina Wittmann recht herzlich begrüßt worden. Jürgen Tauer begrüßte anschließend die 16 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Landshut, Tirschenreuth, Amberg und Neumarkt.
Mit einer PowerPoint Präsentation stellten Emmerling, Schauer-Köckeis und Tauer Michaela typische Frühjahrsboten vor. Tauer teilte dann die Teilnehmer in drei Gruppen auf und spielte dann mit ihnen das Quiz „Der große Preis“, bei dem die Teilnehmer zeigen konnten, wie gut sie vorher aufgepasst hatten. Zuletzt stellte das Ausbilderteam des BV dann den Teilnehmern die mitgebrachten Unterrichtsmaterialien zu den Naturwahlen des Jahres, mit Memory, Bastelanleitung für zwei Würfel, und Hand-Outs vor. So haben die Teilnehmer schon mal einen Grundstock für eine interessante Gruppenstunde.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann raus in die Natur. Bei herrlichem Frühsommerwetter fuhr man zuerst nach Holnstein und parkte beim Klärwerk. Von dort aus marschierte man gemeinsam zu den Kalktuffterrassen. Links und rechts des Weges konnte die Gruppe einige Pflanzen aus der am Vormittag gezeigten Präsentation entdecken, darunter Schlüsselblume, Leberblume, Buschwindröschen, Waldsauerklee oder Frühlingsblatterbse. Aber auch Türkenbundlilien, Blüten des Aronstab oder Waldmeister wurden bestimmt. Das Highlight des Tages war jedoch der schwarz gelbe Feuersalamander, der sich auf einem Baumstamm in einem der Terrassenbecken sonnte. Bei den Kalktuffterrassenbecken angekommen war man zuerst jedoch etwas enttäuscht, die unteren Becken waren alle trocken gefallen, erst weiter oben waren die Becken wieder gefüllt und man konnte sehen, wie das kalkhaltige Quellwasser von Becken zu Becken über läuft. Dem Bach folgte die Gruppe aufwärts, bis zur Quelle, die sprudelnd aus einer Kalktuffwand hervortrat. Rund um die Quelle spießten Raritäten wie der Aronstab, Waldmeister oder der Lerchensporn.
Auf dem Rückweg marschiert man noch kurz an der sich mäanderförmig schlängelnden Unterbürger Laber. Begleitet wurde man dabei von zahlreichen Biberspuren und dem Duft der Traubenkirsche, die in voller Blüte stand. Auch die kleinen Raupen der Traubenkirschengespinstmotte konnte in kleinen Gespinsten schon entdeckt werden. Zurück bei den Fahrzeugen zeigte das Ausbilderteam den Teilnehmern noch die Geweihe von Elch, Rothirsch, Damhirsch, Ren und Reh. Beeindruckt von Gewicht und Größe kam dabei auch so mancher Schnappschuss zustande.
Als kleine Abschlussprüfung galt es für die 16 Teilnehmer eines der gesammelten Naturmaterialien zu bestimmen, ehe Jürgen Tauer zusammen mit Heidi Schauer-Köckeis zum Abschluss die Teilnahmebestätigungen überreichte. Zum Schluss waren sich alle einig, dass nicht nur das Wetter an diesem Tag toll war sondern auch die Teilnehmer hochmotiviert und stets voll bei der Sache waren und auch das Ausbilderteam einen guten Job gemacht hatte, was ihnen wiederum die Teilnehmer bestätigten.

 

Dies kann man auch an den herrlichen Bildern, die ihr hier findet, sehen!

Interaktives Raumspiel – „Stadt – Land – Fluss“ – Ausstellungseröffnung im Infohaus Isarmündung

Am Freitagnachmittag, 05.04.2024 fand im Infohaus Isarmündung die Ausstellungseröffnung des interaktiven Raumspiels „Wasser in Stadt Land Fluss“ statt.

Das Landesamt für Umwelt, kurz LfU, erstellte diese Wanderausstellung, die man spielerisch erleben kann. Das Hauptthema ist, „Kann eine Stadt – Dorf  das Wasser aufnehmen wie ein Schwamm und warum ist es besser, wenn sich Bäche und Flüsse in vielen Kurven schlängeln, statt schnurgerade durch die Landschaft zu fließen.“

Als Erste durften dieses interessante Spiel 15 Kids der Wasserwacht Plattling, zusammen mit den beiden Naturschutzwarten Hermann Schattenkirchner und Jürgen Tauer, sowie zweiter Vorsitzenden Nicole Waas testen.
In drei Gruppen aufgeteilt, testeten die Kids die drei Spielbereiche von Heide der Weide in der Wasserlandschaft, Miro dem Stadtplaner in der Schwammstadt und Tuschel der Muschel mit den wanderden Fischen in den Flüssen. Abschließend dürften sie das Erlebte, den geladenen Gästen der Ausstellung vortragen und als kleines Dankeschön erhielten sie dafür von Landrat Roman Fischer ein kleines Geschenk.

Christine Ebner und Thomas Schoger-Ohnweiler begleiteten Josephine, Kira, Nayla, Nina, Nelly, Eva, Lorenz, Lena, Jonas, Jana, Jonas, Ben, Luca, Sophia und Katharina durch die Sehenswerte Ausstellung.

Bilder von einem erlebnisreichen Nachmittag findet ihr hier: 

Auf der Suche nach Frühlingsboten rund ums Grieshaus

Frühlingsboten wie Schlüsselblume, Buschwindröschen und Leberblume bestimmt

Unter dem Motto „Auf der Suche nach Frühlingsboten rund ums Grieshaus“ stand die jüngste Naturstreife der Wasserwacht Ortsgruppe Plattling, zu der Naturschutzwart Jürgen Tauer eingeladen hatte. Begrüßen konnte er dazu 21 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Über Moos und Forstern ging es mit Fahrgemeinschaften zum Grieshaus, wo Tauer zu Beginn der Streife Fragebögen an die Teilnehmer austeilte. „Welche Aussage über das Leberblümchen ist richtig?“ oder „Woher hat der zweiblättrige Blaustern seinen Namen?“ waren nur einige der 16 Fragen, die es während der zweistündigen Wanderung von den Teilnehmern zu beantworten galt. Am Damm neben dem Grieshaus konnte die Gruppe mit Buschwindröschen und Schlüsselblumen auch gleich typische Frühlingsboten entdecken. Im Auwald selbst fand man dann Teppiche aus Buschwindröschen, immer wieder Leberblümchen und Schlüsselblumen, die den Waldboden in weiß, gelb und blautönen, färbten. Gemeinsam wanderte man weiter zum Schöpfwerk Isarmünd, wo Tauer die Teilnehmer über die Funktion des Schöpfwerks und die Pegelstandsanzeige informierte. Dort konnte man Laichballen vom Grasfrosch entdecken. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto führte der Weg weiter durch den lichten Auwald, der links und rechts übervoll mit Frühlingsboten war.

Beängstigend hingegen war der hohe Anteil an kranken, abgestorbenen Eschen im Auwald. Das Eschentriebsterben, der Eschenbastkäfer und ein asiatischer Pilz, durch dem selbst den mächtigsten Eschen die Wurzeln abfaulen, zeigte unmissverständlich das Ausmaß der betroffenen Eschen.

Am Donaudamm im angrenzenden Altwasser, waren es hingegen die zahlreichen Biberspuren links und rechts am Ufer die die Aufmerksamkeit der Streifengänger auf sich lenkten. Während einer kleinen Pause beantwortet Naturschutzwart Jürgen Tauer den Teilnehmern die letzten Fragen, die sich auf die verschiedenen Naturwahlen des Jahres 2024 bezogen. Verschiedene Organisationen heben dabei einen oder mehrere ihrer Schützlinge für ein Jahr besonders hervor und weisen auf seine Bedrohung oder Besonderheit hin. Anschließend setzte man die Wanderung Richtung Grieshaus fort.

Während sich die Kids am Abenteuerspielplatz des Grieshauses noch so richtig austoben konnten, wertete man die Fragebögen aus. Dass die Teilnehmer voll bei der Sache waren, zeigte, dass fast alle die 16 Fragen richtig beantwortet hatten.  So musste das Los darüber entscheiden, wer sich als erstes einen der Sachpreise aussuchen durfte. Kurz nach 17:00 Uhr machte man sich dann wieder gemeinsam auf den Rückweg nach Plattling, doch beim Wasserwachtkombie angekommen, hatte der Osterhase noch ein kleines Geschenk hinterlassen, im angrenzenden Auwald hatte er für die zehn Kinder, die an der Naturstreife teilnahmen einen Osterhasen und ein buntes Ei versteckt, das die Kids freudig suchten und auch fanden.

Bilder von der Naturstreife zum Grieshaus findet ihr hier

 

 

35. Karfreitagschwimmen der Wasserwacht Ortsgruppe Plattling

54 Wasserwachtmitglieder nahmen zu Wasser und zu Land teil

Am Karfreitag lud die Wasserwacht Ortsgruppe Plattling zum bereits traditionellen Karfreitagsschwimmen in der Isar, von Ettling nach Niederpöring ein. Bereits zum 35. Mal, seit 1986 führt die Ortsgruppe Plattling, nun dieses Isarschwimmen durch und auch das Wetter war den Wasserwachtlern dieses Jahr wieder hold. Nach und nach trafen die Teilnehmer aus den Wasserwacht Ortsgruppen Osterhofen, Eichendorf, Hahnbach und Plattling unter der Isarbrücke in Ettling ein.
54 Personen hatten sich bei technischem Leiter Stefan Kröll, der Plattlinger Wasserwacht angemeldet. 28 Schwimmer in Neoprenanzügen, zehn Teilnehmer auf zwei Booten, zehn Wanderer, die die herrliche Auenlandschaft der Isar erkundeten, sowie sechs Fahrer und Begleitpersonen, die die Fahrzeuge mit Anhängern wieder von Ettling nach Niederpöring schafften, nahmen an der Veranstaltung teil. Abgesichert wurde das Schwimmen durch die drei Technischen Leiter der Ortsgruppe Plattling, mit Stephan Kröll, Michael Puffer und Julian Barduleck, die mit SUP Bords die Teilnehmer zu Wasser begleiten.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es kurz nach 10:00 Uhr los und die Schwimmer machten sich angesichts des herrlichen Wetters gut gelaunt auf in Richtung Niederpöring. Anfangs ging es noch rasch dahin, doch je näher man der Stützkraftstaustufe Pielweichs entgegenkam, desto langsamer wurde die Strömung. Auf der Isarbrücke in Oberpöring wartete inzwischen das Gefolge und auch einige Schaulustige winkten den wackeren Schwimmer zu. Nach einer Stunde fünfzehn Minuten kam dieses Jahr die erste Wanderergruppe mit Erika Kröll, Tamara Halser, Marie, Viktoria und Markus Schmid in Niederpöring an. Wenig später folgte dann mit Klaus Krieger, zweiter Vorsitzender Julia Halser und Cliff Arnold die ersten drei Schwimmer, alle drei von der Ortsgruppe Plattling in Niederpöring ans Ziel. Zum gemeinsamen Mittagessen traf man sich dieses Jahr wieder im Gasthaus „Zum Schützenwirt“ wo man leckere Fischgerichte vorbestellt hatte.

Bilder zum Karfreitagsschwimmen findet ihr auf unserer Homepage unter Bilder – SEG / Tauchen oder hier