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Autor: Jürgen Tauer

37. Karfreitagsschwimmen der Wasserwacht Plattling

65 Wasserwachtmitglieder nahmen zu Wasser und zu Land teil

Plattling/Ettling,
Am Karfreitag lud die Wasserwacht Ortsgruppe Plattling zum bereits traditionellen Karfreitagsschwimmen in der Isar, von Ettling nach Niederpöring ein. Bereits zum 37. Mal, seit 1986 führt die Ortsgruppe Plattling, nun dieses Isarschwimmen durch und dieses Jahr hatten sie auch mit dem Wetter wieder mal Glück. Strahlender Sonnenschein, bereits um 09:30 Uhr morgens und 7° C, da machte es zu Wasser und auch an Land Spaß. Nach und nach trafen die Teilnehmer aus den Wasserwacht Ortsgruppen aus Osterhofen, Eichendorf, Metten, Hahnbach und Plattling unter der Isarbrücke in Ettling ein.
65 Personen hatten sich bei den technischen Leitern Julian Bardulek und Michael Puffer, der Plattlinger Wasserwacht angemeldet. 20 Schwimmer in Neoprenanzügen, zwei Booten mit zwölf Teilnehmern, 23 Wanderer, die die herrliche Auenlandschaft der Isar erkundeten, sowie zehn Fahrer und Begleitpersonen, die die Fahrzeuge mit Anhängern wieder von Ettling nach Niederpöring schafften, nahmen an der Veranstaltung teil. Abgesichert wurde das Schwimmen durch zwei SUP.
Stellvertretender Vorstand Michael Göttlinger begrüßte die vielen Teilnehmer recht herzlich und freute sich, dass wieder so viele Teilnehmer gekommen waren. Er dankte den beiden TL für die Organisation. Mit dem Wasserwachtschlachtruf einem dreifachen „Patsch Naß“ startete er pünktlich um 09:30 nach einem gemeinsamen Gruppenfoto das Schwimmen. Anfangs ging es noch rasch dahin, doch je näher man der Stützkraftstaustufe Pielweichs entgegenkam, desto langsamer wurde die Strömung. Auf der Isarbrücke in Oberpöring wartete inzwischen das Gefolge und auch einige Schaulustige winkten den wackeren Schwimmer zu. Ertl Rudi aus Metten war es, der nach 62 Minuten als erster in Niederpöring ankam, knapp dahinter Jan Schönholz aus Hahnbach. Die erste Wanderin war Ina Remberger aus Eichendorf nach einer Stunde 15 min, knapp dahinter die beiden Plattlinger Tamara Halser und Erika Kröll.
Zum gemeinsamen Mittagessen traf man sich dieses Jahr im griechischen Restaurant Poseidon im Freibad Plattling wo man leckere Fischgerichte vorbestellt hatte. Weitere Bilder zum Karfreitagsschwimmen findet man auf der Homepage unter Bilder – SEG / Tauchen

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Naturstreife aktiv für Groß und Klein an der Isar

Am Samstagnachmittag, den 21. März ging es mal wieder mit der Ortsgruppe der Wasserwacht Plattling hinaus in die Natur. Ziel war die Isar bei Niederpöring. Bevor die Gruppe startete, begrüßte Björn Schramm die Teilnehmer. In diesem Zusammenhang fand die Verleihung der meisten Naturstreifenstunden 2025 statt. 2025 erreichte Bianca Bumo mit 15 Stunden, Josephine Waas und Jana Schreiner mit jeweils 14 Stunden das Ziel. Als Dankeschön erhielten die drei jeweils einen Kinogutschein.

Anschließend fuhren die 16 Teilnehmer nach Niederpöring. Thema war diesmal „Naturstreife aktiv für Groß und Klein“ – eine Schnitzeljagd zu den Naturwahlen 2026. Die Naturwahlen bestehen unter anderem aus dem Baum des Jahres, Giftpflanze des Jahres, Vogel des Jahres usw.. Am Ziel angekommen musste die erste Station von 16 Stationen gefunden werden. Nicole Waas, die die Aktion mit Heidi Schauer- Köckeis vorbereitet hatte, erklärte den Ablauf. An jeden Haltepunkt war ein Umschlag versteckt, in dem eine Frage zu beantworten und ein Hinweis auf die nächste Station entahlten war. Für jede richtig beantwortete Frage gab es einen Lösungsbuchstaben, die dann zusammengesetzt zum Schluss das Lösungswort ergaben.

Die Strecke begann an der Brücke bei Niederpöring, entlang der Isar und vorbei am Schloss. Immer wieder wurde bei den Haltestationen angehalten, um die Natur genauer zu beobachten. Besonders die Spuren des Bibers, wie abgenagte Bäume und Biberrutschen, waren sehr deutlich zu sehen. Auch die Fragen, die die Gruppe zusammen beantworten musste, waren herausfordernd. Fragen wie „Warum zittert die Zitterpappel beim kleinsten Windhauch?“ (Antwort: wegen des flachen Stieles) oder ob „der Rothirsch schwimmen kann?“ (Antwort: Ja, sogar sehr gut, auch bei Strömung) wurden als Team sehr gut beantwortet. Zur Hilfe hatten die Teilnehmer ein kleines Heft, das Heidi Schauer- Köckeis zu den Naturwahlen erstellt hatte. In Oberpöring ging es über die Isar wieder auf die andere Seite. Hier wurde dann erst mal eine Pause gehalten, mit selbstgebackenen Kuchen von Erika Kröll. Nach einer Geschichte von Willi Warzenbeißer (Warzenbeißer, eine Heuschrecke und Insekt des Jahres) und den Suchen eines Osterfestes für alle ging es weiter. Diesmal mussten an den Stationen einige Bewegungseinheiten durchgeführt werden. Nach über zwei Stunden ist die Gruppe am Ausgangsort wieder angekommen. Jetzt musste aus den Buchstaben das Lösungswort gebildet werden. Für die Gruppe was dies eine Leichtigkeit. Zum Schluss konnte noch jeder Teilnehmer sich ein Geschenk aussuchen. Zusammengefasst war es eine kurzweilige und spannende Naturstreife.

Wer auch gerne mal an einer Naturstreife teilnehmen möchte, erhält Infos auf der Homepage der Wasserwacht Plattling www.wasserwacht-plattling.de oder bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern, bei dem man sich auch hierfür anmelden kann. Die nächste Naturstreife findet am 25. April 2026 statt.

 

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Indoor-Naturstreife zu den 12 Naturwahlen

Am letzten Samstag im Januar fand eine Indoor-Naturstreife zu den Naturwahlen des Jah-res statt. Das GNU-Team hatte hieraus im Vorfeld 12 Naturwesen ausgewählt und ausgearbeitet. Um 14 Uhr trafen sich dann drei Mitglieder des GNU-Teams und drei weitere Teil-nehmer im Wasserwachtraum.
Zum Einstieg lernten die Kinder spielerisch erste Tiere und Pflanzen der Naturwahlen kennen. In einem Memoryspiel wurden diese wiedererkannt und benannt.
Anschließend standen zwei Naturwahlen – der Kleine Abendsegler und der Rothirsch – im Mittelpunkt. Zu beiden Arten hörten die Kinder kurze, kindgerechte Geschichten, die ihnen einen lebendigen Zugang zu den Tieren ermöglichten. Besonders fesselnd waren die Geschichten von Alois Abendsegler und Hanno Rothirsch.
Ein Highlight war das echte Rothirschgeweih, das die Kinder anfassen und in den Händen halten durften. Für den Kleinen Abendsegler kam eine Fledermaus-Handpuppe zum Einsatz, die mit großer Neugier bestaunt wurde.
Im kreativen Teil der Veranstaltung gestalteten die Kinder eigene Bilder zu den Naturwahlen. Nach einer kurzen Kuchenpause folgte ein abwechslungsreiches Natur- und Wasserwacht-Activity. Dabei errieten die Kinder Begriffe rund um die Naturwahlen, stellten weitere Begriffe aus Natur und Wasserwacht pantomimisch dar oder setzten sie zeichnerisch um. Dieser lebendige Abschluss sorgte für viel Bewegung, Spaß und Begeisterung.

 

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GNU Jahrestreffen 2026 des BV Ndb/Opf in Plattling

Zum GNU Jahrestreffen des BV konnte Vorsitzende Heidi Schauer-Köckeis am Samstagmorgen 12 Teilnehmer recht herzlich begrüßen. Darunter Veronika Bauer, Bildungsbeauftragte der WW Bayern, Franz-Josef Hock, Vorsitzender des WW Bezirk Ndb/Opf und Philip Gerstner, KWW-Vorsitzender Deggendorf. Erfreulich war die Teilnahme von Nico Pilz und Dominik Wittek die zusammen mit Laura Schauer-Köckeis (war verhindert) die dreijährige Ausbildung zum Ausbilder beginnen. 11 Teilnehmer mussten leider Witterungsbedingt oder aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen.
Nach den Grußworten durch Heidi Schauer-Köckeis stellte Jürgen Tauer den Jahresrückblick GNU 2025 vor. Dann wurden die neu erstellten Publikationen zu den Naturwahlen 2026 vorgestellt. Den Start machte Heidi Schauer-Köckeis mit einer Präsentation zu den 12 Wahlen die auf den beiden GNU Würfeln in 2026 präsentiert werden und stellte jede Wahl kurz vor. Die passenden Handouts dazu wurden in Teamarbeit erstellt und mit den passenden Lernkarten ergänzt. Alle waren sich einig wieder tolle Unterlagen im neuen Design für die Naturschutzarbeit in der Wasserwacht erstellt zu haben. Die gesamten Publikationen sollen wieder im IMS bereitgestellt werden. Veronika Bauer wird dabei unterstützen. Vor dem gemeinsamen Mittagessen ging man noch auf die anstehenden Termine in 2026 ein und legte gemeinsam fest, dass den Zuschlag für den Frühjahrsbotenlehrgang am 18.04.26 die KWW Amberg mit GNU Beauftragten Ernst Schalander, sowie den Kinder GNU-Tag am 10.10.26 die KWW Regen mit Kreisjugendwart Johannes Hock bekommen sollen. Weitere Termine sind bis dato drei Schwimmwettbewerbe auf KWW, Bezirk und Landesebene und die dreitägige Streifenführerausbildung im Infohaus Isarmündung. Hier haben sich bereits Teilnehmer aus Hamburg angemeldet, die den GNU bei der WW auch im hohen Norden verbreiten möchten.
Bezirksvorsitzender Franz-Josef Hock dankte dem GNU Team für seine Arbeit und den Einsatz in ihrem Fachbereich. Gemeinsam diskutierte man die offenen Fragen aus dem Jahresbericht und wird nach entsprechenden Lösungen suchen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten dann drei Fachreferate, die man am Ende der dreijährigen Ausbildung zum GNU Ausbilder vortragen muss, in Verbindung mit einer geführten Naturstreife zu einem späteren Zeitpunkt. Björn Schramm machte den Anfang mit seinem Referat über die Eulen, insbesondere der Schleiereule, Lisa Emmerling brachte dann die heimischen Muscheln ins rechte Licht und Nicole Vollhardt präsentierte zum Abschluss die heimischen Spechte.
Alle drei hatten sich bestens darauf vorbereitet und zeigten bei ihren Präsentationen zwar verschiedene Techniken doch allen drei ist es bestens gelungen, ihre „Themen“ perfekt zu präsentieren und ihre Schützlinge ins rechte Licht zu rücken. Gegen 16:30 Uhr beschloss man das Jahrestreffen GNU und alle machten sich wieder auf den Heimweg.

 

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Oben auf dem Bild

vorne von links          Jürgen Tauer, Michaela und Finja Fuchs, Heidi Schauer-Köckeis
hinten von links         Korbinian und Franz-Josef Hock, Veronika Bauer, Nico Pilz, Dominik Wittek, Lisa                     
                                      Emmerling, Thomas Schauer-Köckeis, Björn Schramm und Nicole Vollhardt

Jahresabschlussstreife führt zum Tierpark Straubing

„Highlights im Zoo“ mit der Wasserwacht

Am ersten Samstagnachmittag im Januar fand die Abschlussstreife der Wasserwacht Plattling statt. 25 Mitglieder der Ortsgruppe Plattling hatten sich dazu angemeldet. Ziel war dieses Jahr der Tiergarten in Straubing. Organisator und Naturschutzwart Björn Schramm organisierte neben dem Ausflug auch eine Führung durch den Tiergarten. Das Thema der Führung war „Highlights im Zoo“.

Am Tiergarten in Straubing angekommen, wurden wir gleich von unserer Zooführerin Ingrid Westenhuber begrüßt. Die Führung begann in der Zooschule. Hier waren viele Tierpräparate, Tierfelle, Geweihe und Informationen über die Tiere zu sehen. Als erstes wurde die Geschichte des Tierparks erzählt. Als vor fast 100 Jahren der Stadtwald mit dem Mooshäusl von vielen Straubingern gut besucht wurde, hatte der damalige Oberbürgermeister die Idee, Gehege mit Tieren anzulegen. Der nächste Punkt der Führung waren Biber, Otter und Geweihe. Die Fragen der Zooführerin konnten die Wasserwachtler durch ihr große Wissen alle beantworten. Nach einem Gruppenbild mit dem Tiger ging es weiter in das Außengelände. Vorbei an den Greifvögeln wie den Bartgeier ging es dann in Richtung Bären, die im Moment Winterruhe hatten. Weiter ging es dann zu Esel, Wisent und Trampeltieren. Hier wurden erklärt, warum ein Trampeltier nicht über den kleinen Bach, der als Abtrennung zu den Besuchern dient, laufen kann. Anschließend wurden Tiger, Löwen und Fuchs beobachtet. Hier folgten interessante Infos über die Tiere. Ebenso erzählte Zooführerin immer wieder von Begebenheiten im Tierpark, die sie selbst erlebt hatte oder die sich zugetragen hatten. Mit einem Applaus der Gruppe und einem Jahreskalender der Wasserwacht vom Bereich Naturschutz, den Jürgen Tauer jährlich selbst erstellt, bedankte sich Naturschutzwart Schramm von der Zooführerin. Nach der Führung konnte jeder selbst noch durch den Tiergarten schlendern und an dem einen oder anderen Gehege die Tiere weiter beobachten.

Die nächste Naturstreife findet am 31. Januar 2026 statt. Thema wird sein „Die Naturwahlen des Jahres 2026“. Infos und Anmeldung bei Naturschutzwart Björn Schramm BjoernSchramm@wasserwacht.bayern oder auf der Homepage der Wasserwacht Plattling wasserwacht-plattling.de.

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Jugend der Wasserwacht auf Naturstreife im Infozentrum Isarmündung

Am vergangenen Samstag unternahm die Jugend der Wasserwacht eine spannende Naturstreife rund um das Infozentrum Isarmündung. Bei herbstlichem Wetter stand das Entdecken, Lernen und Erleben der heimischen Natur im Mittelpunkt.

Zu Beginn lernten die Teilnehmenden, verschiedene heimische Baumarten zu unterscheiden – darunter Stiel- und Traubeneiche, Berg- und Feldahorn, Ulme, Schwarz- und Zitterpappel, Esche, Buche, Hartriegel und sogar den Hopfen. Auch giftige Pflanzen wie das leuchtend rote Pfaffenhütchen oder die Herbstzeitlose wurden besprochen – ebenso wie die Gefahr, die von Neophyten wie dem Indischen Springkraut ausgeht, die heimische Pflanzen verdrängen.

Nach einer kurzen Pause mit einem Spiel rund um den Naturschutz und die Arbeit der Wasserwacht ging es weiter zu den Aquarien des Infozentrums. Dort konnten die Jugendlichen verschiedene Fischarten in ihren naturnah gestalteten Lebensräumen beobachten – vom Aquarium mit starker Strömung über Becken mit Moos und Treibholz bis hin zu einem mit echtem „Himmelblick“.

Beim anschließenden Keschern in den kleinen Gewässern blieb der Fang diesmal aus – der Jahreszeit geschuldet waren kaum noch Wassertiere zu finden. Ein besonderes Highlight war der Besuch bei den Bienen: Hier erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in das Leben im Bienenstock und erfuhren, warum Bienen so wichtig für die Bestäubung vieler Pflanzen und Bäume sind.

Zum Abschluss gab es ein kleines Quiz, bei dem das neu Gelernte auf die Probe gestellt wurde. Zusätzliche Punkte konnten durch das richtige Erkennen der gesammelten Blätter gesammelt werden. Am Ende entschied nur ein einziger Punkt über den Sieg – ein Zeichen dafür, wie aufmerksam alle bei der Sache waren.

Die Naturstreife war nicht nur lehrreich, sondern zeigte auch, wie eng Naturschutz und die Arbeit der Wasserwacht miteinander verbunden sind. Ein gelungener Nachmittag für die jungen Naturentdecker!

Bilder von der Aktion findet ihr hier

GNU Grundausbildung Teil B im Infohaus Isarmünd – 17 neue Streifenführer

Am 20.09.2025 fand im Infohaus Isarmündung der zweite Teil der GNU Grundausbildung Teil B statt.
17 Teilnehmer aus den Kreiswasserwachten Landshut (Jennifer Hirth), Tirschenreuth (Bettina Dötterl) Bayreuth (Moritz Elias Müller), Nürnberg Stadt (Lars Irimie), Selb (Anja Schwarzmeier, Moritz Schönberner), Wunsiedel (Felix und Jürgen Heinrich), Passau (Eva und Anna Roßgoderer, Thomas Bogner, Josef Buchetmann) und aus Deggendorf (Christoph Göttlinger, Matthias Hartenberger, Lea Braick, Oliwia Popiel und Theresa Haberl) nahmen daran mit Interesse teil. Das Ausbilderteam des Bezirks Niederbayern/Oberpfalz mit Heidi Schauer-Köckeis, Jürgen Tauer, Erika Kröll, Nicole Roth, Julia Gehr und den Ausbilderanwärtern, Lisa Emmerling, Björn Schramm und Thomas Schauer-Köckeis leiteten in gekonnter Manier die Ausbildung zum Streifenführer „N“.

Nach der Begrüßung folgte eine schriftliche Prüfung und eine Exkursion bei herrlichem Herbstwetter durch das Gelände des Infohauses. Ein Hauptaugenmerk war dabei das Bestimmen und Erkennen der heimischen Laub- und Nadelbäume. Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten Referate der Teilnehmer, z.B. über „die Hecke“, „Autochthones Saatgut“, „die Spitzmaus“, „den Storch“ oder „vom Steinbruch zum Biotop“.
Gegen 16:30 Uhr war es dann soweit, Ausbildungsleiter Heidi Schauer-Köckeis und Jürgen Tauer überreichten in Namen des Ausbilderteam die Urkunden an die Teilnehmer, die alle bestanden hatten. Ausbildungsbeste mit 70 von 70 Punkten war Anja Schwarzmeier von der KWW Selb. Alle Teilnehmer haben damit die Befähigung zum „Streifenfüher GNU“ erlangt. Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto beschloss man die Ausbildung.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Landkreis Deggendorf, mit Infohausleiter Franz Schöllhorn und Angelika Schwarz für die Bereitstellung des Schulungsraums und den idealen inneren und äußeren Gegebenheiten, zur Durchführung einer solchen Fachausbildung.

 

Bilder zur Ausbildung findet ihr hier:

Einbaumfahrt als Ferienprogramm

Am letzten Samstag in den Ferien fand im Rahmen des Ferienprogrammes des Landkreises Deggendorf die „Einbaumfahrt like Hucklberry Finn“ im Stögermühlbach bei Moos statt. Der ursprüngliche Termin am 1. August musste aufgrund Regens und eines erhöhten Wasserpegels auf den 13. September verlegt werden.  Die Einbaumfahrt findet schon seit vielen Jahren in Zusammenarbeit von Infohaus Isarmündung und der Wasserwacht Plattling statt.

Franz Schöllhorn, Leiter des Infohauses, begrüßte zu Beginn am Vorplatz des Infohauses drei teilnehmende Kinder und vier Mitglieder der Wasserwacht Plattling. Zu Beginn erhielten alle ihre Schwimmweste, bevor es per Fuß an die Startstelle am Stögermühlbach ging. Der Einbaum, ein ausgehöhlter Baumstamm, der als Boot genutzt werden kann, war schon mit einem Traktor an die Stelle gebracht worden. Im Einbaum nahmen Franz Schöllhorn mit seiner Tochter Felicitas und zwei Kindern Platz. Im mitfahrenden Kajak, das als Absicherung genutzt wurde, saßen neben einem Kind noch die Rettungsschwimmer Emil Schulz und Thomas Schauer-Köckeis von der Wasserwacht Plattling. Fritz Apfelbeck und Björn Schramm von der Wasserwacht übernahmen die Fahrt mit dem Fahrzeug und Bootsanhänger.

Die Bootsfahrt ging auf den Stögermühlbach durch die teilweise unberührte Natur. Die Teilnehmer sahen neben zwei Eisvögeln, einen Biber, der noch schnell auf der Biberrutsche abtauchen konnte. Weiter waren auch so manche Libelle oder der ein oder andere Fisch zu sehen. Ebenso durchquerten sie die Schleuse des neuen Schöpfwerk Isarmünd. Nach ungefähr einer Stunde erreichten die beiden Boote sicher das Ziel in der Nähe des Grieshauses, bevor der Stögermühlbach kurz danach in die Donau mündet.

Nach dem Ausstieg wurde der Einbaum sicher angebunden und das Kajak wieder auf dem Anhänger verstaut. Anschließend ging es zu Fuß zum Grieshaus. Die Kinder konnten sich dort noch die Zeit vertreiben oder am Kiosk sich was kaufen, bevor sie von den Eltern wieder abgeholt wurden. Infohausleiter Franz Schöllhorn bedankte sich noch für den Einsatz der Wasserwachtler.

 

Bilder von der Einbaumfahrt findet ihr hier:

Naturstreife führte zum Maisfelslabyrinth

Am ersten Samstagnachmittag im September war die Plattlinger Wasserwacht wieder auf Naturstreife unterwegs. Diesmal ging es zum Obsthof Dorfmeister nach Aholming/Tabertshausen. Ziel war das Maislabyrinth, das die elf Teilnehmer erkunden wollten. Nach einem Gruppenfoto vor dem Eingang des Labyrinths ging es dann los. Zuerst war die Gruppe erst ein wenig orientierungslos unterwegs. Nachdem zwei Teilnehmer die Koordination übernommen haben, ging es gleich schneller voran. Ein Highlight im Labyrinth war der Rätselspaß. An sechs verschiedenen Stationen waren Fragen jeweils für Erwachsene und Kinder über die Biene vorhanden. Zusammen löste die Gruppe die Fragen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden haben alle wieder aus dem Maislabyrinth herausgefunden. Im Anschluss wurde das sonnige Wetter noch auf der Terrasse des Obsthofes bei Getränken und Eis ausgenutzt um die Gemeinschaft zu genießen. Die Teilnehmer bedankten sich zum Schluss bei den Organisatoren und freuen sich auf die nächste Naturstreife.

Hier findet ihr Bilder zur Naturstreife

Naturstreife Juli – Mit dem Radl zur Isarmündung und dann zum Imkerfest beim Bruckstadl

Am ersten Samstagnachmittag im Juli wurde kurzfristig eine Naturstreife der Ortsgruppe der Plattlinger Wasserwacht durchgeführt. Vierzehn Mitglieder der Wasserwacht, von klein bis groß, nahmen daran teil. Mit dem Fahrrad ging es von der BRK Wäscherei in der Luitpolstrasse Richtung Isarmündung. Erst entlang am Isardamm und dann an der Isar wurde nach 45 Minuten die Mündung erreicht. Jedoch musste ein notgedrungener Halt kurz hinter Plattling erfolgen. Ein großer Ast, der durch Windbruch abgebrochen war, versperrte den weiteren Weg. Durch gemeinsame Kräfte wurde der Weg zur Weiterfahrt freigeräumt. Ein Teilnehmer äußerte lächelnd: „Das ist mal eine aktive Naturstreife!“. Am Ziel angekommen, gab es eine Erfrischung für die Füße in der Isar. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Rad auf dem Isardamm wieder zurück nach Plattling. Das Ziel war das Bienen- und Naturfest des Bienenzuchtvereins Plattling. Als erstes gab es für alle Teilnehmer ein erfrischendes Getränk. Anschließend konnte jeder an den verschiedenen Aktionen des Festes teilnehmen. Einige haben nur den Schatten mit Eis, Kaffee und Kuchen oder etwas Herzhaften genossen. 
Die Teilnehme bedankten sich für die „aktive“ Naturstreife und freuen sich schon auf den nächsten Termin.  

 

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